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Die Zukunft ist grün Eine nachhaltigere Wahl

Auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Sortiment

Indem wir in unseren Filialen und in unseren Online-Shops nachhaltigeProdukte anbieten und sie als Alternative herausheben, wollen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals, beitragen. Heißt: zu verantwortungsbewussten Konsum und Produktion.

Eine gründliche Risikoanalyse ist der Kern unserer Nachhaltigkeitspolitik für Marken und Produkte. Wir erwarten auch von unseren Marken, dass sie am selben Strang ziehen. Und haben uns selbst das Ziel auferlegt, adass bis zum Jahr 2025 unsere Produktpalette vollständig aus 100% nachhaltigen Marken bestehen wird.

Unser Nachhaltigkeits-Label

Artikel, die auf nachhaltige Weise und/oder aus nachhaltigen Materialien hergestellt sind, erkennen Sie in unseren Geschäften und in unserem Online-Shop am Logo mit der grünen Biene. Das macht es sehr einfach, sich für ein Produkt zu entscheiden, das sowohl schön als auch verantwortungsbewusst ist.

Der Aspekt der Nachhaltigkeit bezieht sich auf die Arbeitsbedingungen, die Umwelt und den Tierschutz oder eine Kombination davon. Zum Beispiel zu einem fairen Preis für alle Beteiligten hergestellt, organisch, recycelt, umweltfreundlich oder tierfreundlich. Produkte und Materialien, die diese Kriterien (teilweise) erfüllen, werden oft mit einem weltweit anerkannten Label versehen, wie z.B. GOTS für Baumwolle, GRS für recycelte Materialien und UTZ für nachhaltig angebauten Kaffee und Kakao.

Bis Ende 2020 müssen 4.500 unserer Artikel, verteilt auf alle Kategorien, das Logo der Grünen Biene tragen.

Unsere Herangehensweise

Sorgfaltspflicht bildet den Kern unserer Nachhaltigkeitspolitik. Wir haben die Auswirkungen unseres Handelns entlang der ganzen Kette evaluiert und uns einen Überblick sowohl über kritische Umwelt-Faktoren als auch über soziale Aspekte verschafft. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -Ambitionen richten sich auf Anpacken, Lösen und Reduzieren relevanter Risikoauswirkungen.

Im Rahmen dieses Überblicks über die wichtigsten und relevantesten Risiken haben wir eine Überprüfung der Materialien vorgenommen, die vergleichbar mit der Methode der Global Reporting Initiative (GRI) ist.

Mit Hilfe von Fragenkatalogen an Direktion und leitendes Management haben wir die wichtigsten Themen mit sowohl internen als auch externen Verantwortlichen (wie etwa NGO’s und Marken) gesammelt und besprochen. Danach haben wir unsere Fokus-Punkte weiter zugespitzt und im Folgenden als unsere wichtigsten Punkte aufgelistet.

Menschenrechte und Tierschutz:

  • Kinderarbeit und Zwangsarbeit
  • Menschenrechte
  • Frauenrechte und Diskriminierung
  • gesunde und sichere Arbeitsräumlichkeiten
  • Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer
  • Tierschutz

Umwelt:

  • Klimawandel
  • Nachhaltige Rohstoffe
  • Umweltfreundliche Verpackung
  • Plastik-, Karton-, Essensreste-Abfälle
  • Einsicht in die Lieferketten, Transparenz und ehrliche Kommunikation

Für unsere Marken- und Eigenmarkenlieferanten haben wir ein Ethical Trading Requirement entwickelt, das darlegt, was wir von ihnen in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Umwelt und Tierschutz erwarten.

Wir haben einen Due-Diligence-Prozess begonnen und Ziele für Textilien und Mode, unsere größte Kategorie, festgelegt. Der von uns verfolgte Prozess entspricht den Anforderungen zur Risikoidentifizierung des Bündnisses für Nachhaltigkeit auf dem Bekleidungs- und Textilsektor (Convenant Duurzame Kleding en Textiel), einem wichtigen Partner in diesem Bereich, und den OECD-Richtlinien für die Sorgfaltspflicht. Einen ähnlichen Prozess durchlaufen wir derzeit für alle unsere Produktkategorien.

Nachhaltigkeit ist dynamisch. Wir bewerten ständig die Auswirkungen unseres Handelns in der gesamten Kette und ändern unsere Politik auf der Grundlage sich entwickelnder Erkenntnisse und neuen Wissens. Eine wichtige Rolle spielen dabei unsere externen Stakeholder, von denen wir unsere Politik periodisch bewerten lassen. Wir erhalten wichtiges Feedback zu unserem Umgang mit Mode und Textilien vom Konvent, der uns jährlich bewertet.

Marken und Produkte

Zusammenarbeit mit Marken
Rund 99% der Produkte, die wir verkaufen stammen von Marken. Unser Einblick in die Lieferketten dieser Marken ist begrenzt und unser Einfluss auf sie nur indirekt.

Nachhaltigkeit ist ein ständiges und permanentes Thema in der Diskussion mit unseren Marken. Wir teilen unsere Ziele in Bezug auf Sorgfaltspflicht, (tierische) Materialien und Arbeitsbedingungen und geben einen Einblick, welche Standards und Zertifizierungen wir als nachhaltiger anerkennen, was eine nachhaltigere Marke für uns bedeutet und welche Erwartungen wir bis 2025 an sie haben.

Unter einer nachhaltigeren Marke verstehen wir eine Marke, die ihre Risiken identifiziert hat und an konkreten Zielen arbeitet, um die größten Herausforderungen in ihrer Lieferkette zu verbessern, zum Beispiel den Tierschutz, einen Produktionsprozess oder die Rohstoffe. Mit anderen Worten: ein Unternehmen, das seine Sorgfaltspflicht wahrnimmt und eine Nachhaltigkeitsstrategie hat.

Um einen Einblick in die Lieferkette einer Marke zu erhalten, verwenden wir eine Checkliste, die wir selbst entwickelt haben. Wir sind gerade dabei, das Higg Brand & Retail Module (BRM) der Sustainable Apparel Coalition (SAC) zu implementieren. Dies ist eine international breit unterstützte und objektive Messmethode für Mode. Mangels eines solchen generischen Tools für Nicht-Mode-Marken verwenden wir zudem eine intern entwickelte Checkliste.

Der Fortschritt der Nachhaltigkeitsziele wird in jährlichen Markenmeetings diskutiert. Im Jahr 2019 haben wir diese Gespräche mit 300 Marken geführt, im Jahr 2020 waren es schon 380.

Unser Ziel ist es, alle Markenpartner mit unseren Nachhaltigkeitsambitionen ins Boot zu holen, um die gesamte Kette von innen heraus zu verändern. Wir helfen und unterstützen sie dabei aktiv. Wir werden Marken ansprechen, die nicht (ausreichend) kooperieren. In extremen Fällen kann die Beziehung zu einer Marke/einem Lieferanten beendet werden. Vorfälle, wie z. B. dass eine Marke mit Kinderarbeit in Verbindung gebracht wird, werden genau betrachtet und von der Geschäftsleitung bewertet. Der Ausgangspunkt ist immer, das Problem nicht auszublenden, sondern (gemeinsam) anzugehen.

Eigenmarken
Bei den Produkten, die wir verkaufen, handelt es sich um weniger als 1 % um Eigenmarken. Der größte Teil dieser Produkte sind Bett- und Badtextilien. Trotz des geringen Umsatzanteils legen wir großen Wert darauf, diese Produkte nachhaltiger herzustellen.

Bett- und Badtextilien
Unsere eigene Bett- und Badtextil-Kollektion besteht zu mehr als 99% aus Baumwolle. Seit 2020 ist dies ausschließlich GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle. GOTS (Global Organic Textile Standard) ist ein Standard für ökologisch angebaute Fasern, einschließlich Baumwolle, der auch Anforderungen an die Umwelt und die Arbeitsbedingungen stellt. Der Standard ist unabhängig verifiziert und deckt die gesamte Kette vom Anbau bis zum Endproduzenten ab.

Aufgrund der geringen sozialen Risiken gemäß des CSR Risk Checker werden die Bett- und Badtextilien unserer Eigenmarke in Portugal an fünf Produktionsstandorten hergestellt, die in dieser Tabelle zu sehen sind. Diese werden jährlich nach der Sedex-Audit-Methode geprüft, die sich auf die sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit konzentriert. In Absprache mit den relevanten portugiesischen Partnern werden diese Audits auf höchstem Niveau (SMETA 4-Pillar) für Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit, Umwelt und ethisches Verhalten durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Prüfung werden jährlich diskutiert und erörtert.

Nachhaltige Rohstoffe
Ein nachhaltiges Produkt ist ein weit gefasster Begriff. Deshalb haben wir uns interne Ziele für die Beschaffung nachhaltigerer Alternativen zu Materialien gesetzt, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben und/oder bei denen die Arbeitsbedingungen und/oder der Tierschutz auf dem Spiel stehen. Die Liste der Materialien und Rohstoffe, die wir als nachhaltiger anerkennen, basiert auf international anerkannten Standards und Zertifikaten und ist ein unverzichtbares Werkzeug für unsere Einkäufer. Auf diese Weise wird unser Sortiment immer nachhaltiger. Siehe diese Tabelle für die Rohstoffe und die zugehörige Zertifizierung.

Nein zu Pelz, Angora und Mohair

  • Wir verkaufen keine Pelz-, Angora- oder Mohairwaren
  • Wir verkaufen keine Produkte aus oder mit exotischen Leder, sondern allein Artikel gemacht von Rind/Kalb, Schaf/Lamm, Schwein, Ziege und Wasserbüffel.
  • Wir verkaufen keine Kosmetika, die Mikroplastik enthalten und die damit die Lebewesen im Meer bedrohen
  • Ab dem Jahr 2021 verkaufen wir keine Kosmetika mit Plastikglitter mehr

Unser Engagement für das Tierwohl wurde im Jahr 2019 von der internationalen Tierschutzorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) mit dem Award für das fortschrittlichste Kaufhaus gewürdigt.

RESTAURANTS UND CAFÉS

Unsere Verantwortung geht über die Produkte hinaus, die wir verkaufen. Auch in unseren Restaurants und Cafés treffen wir eine nachhaltigere Wahl. Deshalb setzen wir in unserer Gastronomie auf lokale, biologisch und nachhaltig erzeugte Produkte.

Produkte
Derzeit werden 60 % der Produkte in unseren Restaurants und Cafés lokal, biologisch oder nachhaltig produziert. Dazu gehören tierische Produkte, Kaffee, Kakao und Gewürze. In dieser Tabelle erhalten Sie mehr Infos zu allen Zutaten sowie dazugehörige Hintergrundinformationen.

Initiativen
Im Oktober 2017 haben wir bei de Bijenkorf Meatless Monday eingeführt. Das heißt: Montags servieren wir weder Fleisch in unseren Restaurants und Cafés noch in unseren Kantinen für die Mitarbeiter. Dadurch reduzieren wir die CO2-Emissionen um 100 Tonnen, was einer Menge von 615.096 Kilometern entspricht, die in einem durchschnittlichen niederländischen Auto gefahren werden, oder sich mit 2.500 gepflanzten Bäumen kompensieren ließe.

Meatless Monday bei de Bijenkorf

Partner & Stakeholder

Wir erwarten von allen unseren Lieferanten, Partnern und anderen Interessengruppen, dass sie unsere Nachhaltigkeitsziele einhalten. Wir beteiligen uns aktiv an Partnerschaften im Bereich der Nachhaltigkeit, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen.

Im Bereich der nachhaltigeren Entscheidungen arbeiten wir eng mit dem Bündnis für nachhaltige Bekleidung und Textilien, SAC, G7-Modepakt und Sedex zusammen.

Batterien und Akkus richtig entsorgen

Zu einem nachhaltigen Umgang mit Produkten gehört natürlich auch ihre korrekte Entsorgung. Da de Bijenkorf auch technische Geräte auf deBijenkorf.de anbietet, möchten wir unsere Kunden gezielt darauf aufmerksam machen, dass Batterien und Akkus nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen. Dafür steht auch das Symbol der „durchgestrichenen Mülltonne“ auf den Batterien und Akkus. Das Batterien und Akkus können stattdessen auf andere Weise kostenlos entsorgt werden, zum Beispiel

  • bei einer öffentlichen Sammelstelle
  • in jedem Laden, in denen Batterien und Akkus verkauft werden
  • sowie per Postweg, wenn die alten Batterien und Akkus zurück an unser Distributionszentrum geschickt werden.

So werden Batterien und Akkus umweltfreundlich gesammelt, entsorgt oder wiederverwertet, denn Batterien und Akkus enthalten einerseits Schwermetalle, die Umwelt und Gesundheit schaden, und andererseits auch wertvolle Rohstoffe wie Eisen, Nickel und Zink, die für eine Wiederverwertung geeignet sind. Unter der bereits erwähnten "durchgestrichenen Mülltonne", finden sich zusätzlich die Zeichen Cd, Hg und Pb, was bedeutet, dass die Batterie Cadmium, Quecksilber oder Blei enthält – allesamt Schwermetalle, die bei nicht-fachgerechter Entsorgung sowohl Gesundheit als auch Umwelt schaden.

Elektrogeräte richtig entsorgen

Da de Bijenkorf auch technische Geräte wie Küchengeräte auf deBijenkorf.de anbietet, möchten wir unsere Kunden gezielt darauf hinweisen, dass Elektrogeräte wie zum Beispiel Küchen- und Haushaltsgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen. Eine umweltgerechte Entsorgung der Schadstoffe, die Rückgewinnung von Wertstoffen sowie eine mögliche Wiederverwendung der Ressourcen werden allein sichergestellt, wenn die alten Elektrogeräte an Sammelstellen und Rückgabesystemen der Kommunen abgegeben werden. Sie können Elektrogeräte zum Beispiel beim kommunalen Wertstoff- oder Recyclinghof in Ihrer Nähe abgeben.

MEHR ZU UNSEREN NACHHALTIGKEITS-INITIATIVEN